Bunte Tiere II – verbale Angriffe gegen Ihren Autor

 

 

Bunte Tiere II - (c) Alfred Rhomberg

 

Eine Abordnung bunter Tiere, siehe  "Bunte Tiere" fanden, der Autor habe sich über sie (die bunten Tiere) lustig gemacht – sie forderten daher eine Klarstellung im Sinne des Presserechtes – etwa mit dem Wortlaut:

 

Die den bunten Tieren unterstellten Ansichten hinsichtlich der Begründung ihrer bunten Farben sei völlig aus der Luft gegriffen – sie (die bunten Tiere) – wüssten sehr wohl, warum sie bunt seien – lächerliche Bemerkungen wie z.B. diejenige, „sie würden von Eskimos in Grönland eingefärbt“ und die einfältige Feststellung „sie wüssten nicht warum“ seien frei erfunden. Sie (die bunten Tiere), kennen den Grund ihrer Einfärbung sehr genau, würden aus Gründen des Schutzes ihrer Privatsphäre jedoch darüber keine Auskunft geben – sie deshalb als mürrisch, ja geradezu als unkommunikativ zu bezeichnen, sei typisch für die Berichterstattung moderner Medien.

Geradezu fahrlässig seien die Bemerkungen über den roten Tiroler Adler – dieses Wappentier sei urkundlich bereits in einem Siegel im Jahre 1205 angedeutet, erste farbliche Darstellungen gäbe es seit 1271/1286 (zugegebenermaßen ohne nähere Begründung der Farbe), näheres wäre aber sicherlich dem Paragraph 1 Tiroler Landeswappen nach Art. 6 Abs. 1 der Tiroler Landesordnung 1989, LGBl. Nr. 61/1988, zu entnehmen.

 

Anm.: Der gewissenhafte Autor fand in einer Wikipediarecherche zur Tiroler Landesordnung 1989 nichts Erhellendes – bzw. nur, dass diese Landesordnung noch in Bearbeitung ist. Wahrscheinlich ist die zwanzigjährige Bearbeitungszeit zwischen 1989 und 2009 so zu erklären, dass diese Landesordnung für die Weltöffentlichkeit entweder nicht so wichtig – oder aber die Frage der roten Farbe des Tiroler Adlers noch immer ungeklärt ist.

 

Die Abschnitte II und III in "Bunte Tiere I" seien im Wesentlichen richtig dargestellt (so die bunten Tiere), wobei aus wissenschaftlicher Sicht noch hinzuzufügen sei, dass die Buntheit von Tieren im Prinzip sowohl evolutionär – als auch durch gentechnologische Veränderungen erklärbar sein könne, aber nicht müsse.

 

Ein Lob fand der Autor hingegen in der Beurteilung des Abschnittes Bunte Tiere III (aus logischer Sicht). Die bunten Tiere meinten hierzu, dass schwierige logische Zusammenhänge in diesem Abschnitt vorbildlich kurz (quasi in zwei Zeilen) dargestellt worden seien, weshalb grundsätzlich von der Lektüre längerer philosophischer Abhandlungen (z.B. Kant, Hegel etc.) abzuraten sei.

Hier gehen die bunten Tiere vermutlich zu weit und wenn ich als der Verfasser von "Bunte Tiere I" jetzt behaupte, dass diese Sicht ein Zeichen moderner Unbildung bzw. Unbildungswilligkeit sei, erhalte ich sicherlich von irgendeinem LehrerInnenverband wieder eine Aufforderung zur Rücknahme dieser Behauptung (im Sinne des Pressegesetzes).

 

Je nach dem von den bunten Tieren gewählten Ton künftiger Auseinandersetzungen, werde ich mich mit bunten Tieren weiterhin beschäftigen, oder sie aus meiner Gedankenwelt streichen – ähnlich wie ich auch vieles über Andreas Hofer (trotz des Gedenkjahres 2009) gnadenlos aus meiner Gedankenwelt gestrichen habe.


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Bunte Tiere 

 

(19.7.2010)

 

 

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