und ging weiter…

 


Öffentliches Zeichen, Public domain

 

 

 

Irgendwo auf einer Tiroler Bergstraße lag ein totes Lama. Ein Wanderer sah das tote Lama und dachte bei sich: „da ist jetzt eh’ nichts mehr zu machen“ – und ging weiter.

 

Ein abgelegenes Gehöft stand lichterloh in Flammen. Der Briefträger, der eigentlich dem Besitzer des Gehöftes noch einen Brief zustellen sollte, kehrte unverrichteter Dinge um. Hier hörte sein Kompetenzbereich auf – die Feuerwehr würde wohl eh’ bald kommen. 

 

Der Strafrichter dachte sich „nichts wird so heiß gekocht wie gegessen“ – er sah keinen besonderen Handlungsbedarf und unterschrieb das Urteil – der Angeklagte würde sowieso Berufung einlegen.

 

Das Zebra war gerade dabei, den Zebrastreifen zu überschreiten, als es von einem Autofahrer angefahren wurde. Der Autofahrer kümmerte sich nicht um das Tier, er dachte sich: der Zebrastreifen sei schließlich für Menschen angelegt, dann wäre er wohl stehen geblieben – Zebras gehören nun wirklich nicht auf einen Zebrastreifen!

 

Ein vorüberfahrender Arzt sah das Zebra, dachte sich, das sei ein Fall für den Tierarzt und fuhr weiter.

 

Immer ist es irgendein NICHTHANDLUNGSBEDARF, der uns das Leben erleichtert!

 

(4.2.2014)

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