Die große Elchwanderung

 

Großer Lesesaal des Britischen Museums - © Wikipedia, Public Domain

 

Die nordischen Elche zogen bewaffnet in den wilden Süden,

hoffend, dort reichere Nahrungsquellen zu finden.

Doch wo hört der Norden auf und wo beginnt der Süden?

Wie fern, wie groß und gefährlich ist dieser Süden?

Die Elche hatten darüber in der Schule nichts gelernt

(obwohl skandinavische Schulen doch so gut sind).

 

Auf ihrer ersten Station kamen sie nach Wien,

dort schmeckten ihnen die Palatschinken nicht -

(Tirol wollten die Elche vermeiden – da schießt man auf Hirsche,

wer weiß, ob Tiroler zwischen Hirschen und Elchen unterscheiden können?)

 

Ungarn war den Elchen zu gefährlich,

keine bewaffneten Asylanten – (überhaupt keine Asylanten!) ...

Paprika statt Gras !!!

 

Italien: da findet man auf den Speisekarten zwar keine Gerichte wie „Elchragout“ –

andererseits isst man dort sogar Singvögel!

 

Und die Schweiz? Dieses kleine Land ist selbst den Schweizern zu klein,

außerdem wird Switzerland oft mit Swaziland oder Schweden verwechselt,

sonst wäre Switzerland ok –

ein besonderer Vorteil:

zu klein und zu neutral für die weltweite Klimaerwärmung!

 

Und so wanderten die Elche weiter und weiter – niemand weiß wohin!

In 2000 Jahren wird man in den Geschichtsbüchern der großen Bibliotheken

über die „Große Elchwanderung“ vielleicht etwas mehr erfahren.

 

(18.6.2017)
 
 
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